Die Geschichte unserer Bahn ist umfassend dargelegt in zwei Büchern:

Im November 2017 erschien das von Karl Bürger verfasste Buch

 

"München - Mühldorf - Simbach.
Glanz, Niedergang und Renaissance einer königlich bayerischen Eisenbahn.
Bewegte Verkehrsgeschichte mit umwälzender Zukunft"

 

In diesem Werk wird die einst als Teil einer internationalen Magistrale Paris – Wien vorgesehene Strecke intensiv beleuchtet, von ihrer Entstehung in den 1860er-Jahren bis in jüngste Zeit, in der sie als „ABS 38“ wieder in das Fernstreckennetz zurückkehren soll. Und selbstverständlich werden auch sämtliche (z. T. längst stillgelegte) Zweigstrecken ausführlich gewürdigt, so auch die vergessene Dampfstraßenbahn Neuötting – Altötting. Ebenso werden die jüngeren Zweigstrecken, die Ismaninger Lokalbahn bis zu deren Mutation zur Flughafen-S-Bahn, die „Feldkirchener Güterbahn“ und die Industriebahnen entlang des Isarkanals und hinunter zum Töginger Innwerk portraitiert, bis hin zu den Projekten Erdinger Ringschluss und Walpertskirchener Spange.

 

Das Werk richtet sich nicht nur an Eisenbahnfans, sondern an alle, die Interesse an Verkehrsgeschichte und Verkehrspolitik haben. Freilich steht die Eisenbahn im Vordergrund, aber das Buch wirft darüber hinaus auch immer wieder den Blick auf die jeweiligen Umstände der Zeitgeschichte und es legt dar, dass es jahrzehntelang eine ganz andere Bahn als heute gab, die als staatliche Institution mit dem Selbstverständnis einer hoheitlichen Behörde handelte und auftrat.

Das neue Buch im Format DIN A 4 umfasst 272 Seiten mit insgesamt 532 Abbildungen, davon 347 in Farbe. Von den Bildern wurden 368 bisher noch nicht veröffentlicht. Hardcover fadengeheftet, ISBN 978-3-00-056474-1. Das Buch kostet trotz des Umfangs und der enormen Bebilderung nur 39,90 Euro (Selbstverlag).

Bestellung per E-Mail    karl-buerger@t-online.de     oder telefonisch: 0 81 22 / 35 97

 

Der Autor Karl Bürger hat die Eisenbahngeschichte der Region bereits im Dezember 2013 in seinem ersten Buch "Von königlich bayerischen Zeiten ..." sehr vergnüglich geschildert.

Flurkarte von 1950         Flurkarte von 1950

Das Buch "Von königlich bayerischen Zeiten ..." umfasst 228 Seiten mit 342 Abbildungen (inkl. Titel und Rücktitel), etwa zwei Drittel davon in Farbe. Von den Schwarzweiß-Aufnahmen dürften insbesondere die ältesten zur Wertigkeit ganz erheblich beitragen – sie stammen aus den Jahren 1898 – 1910.

Es ist kein „typisches“ Eisenbahnbuch, nicht nur für Eisenbahnfans, sondern auch für alle, die sich für Zeitgeschichte im Allgemeinen und für Verkehrspolitik im Besonderen interessieren. Das Buch richtet sich auch an alle Bürgerinnen und Bürger, insbesondere an diejenigen, die in Gemeinden leben, die ihr Aufstreben, ihre Prosperität und ihre Lebensqualität in einer Wachstumsregion zu einem erheblichen Anteil ihren bis heute bestehenden Bahnanschlüssen verdanken, aber auch in altehrwürdigen Marktgemeinden wohnen wie Haag i. Obb. und Velden a. d. Vils, denen einst eine längst vergessene Lokalbahn den lang ersehnten und hart erkämpften Anschluss an das Schienennetz brachte. Das Buch legt gerade zu diesen Nebenbahnen, untermauert und belegt mit entsprechendem Zahlenmaterial, exemplarisch dar, warum sie im sich wandelnden Verkehrsmarkt unter den gegebenen verkehrspolitischen Bedingungen keine Chance hatten.

Freilich steht in diesem Werk die Eisenbahngeschichte – und nicht nur die örtliche – im Vordergrund, aber das Buch wirft darüber hinaus auch immer wieder den Blick auf die jeweiligen Zeitumstände und es legt dar, dass in den „königlich bayerischen Zeiten“ das Verhältnis der abgehobenen Ministerialbürokratie zu den „Unterthanen“ sehr bürgerfern war. Zum Schmunzeln sind dabei die Passagen, in denen sich die Vertreter des Volkes „unterthänigst“ und „ehrfurchtsvollst“, aber mit beharrlicher Hartnäckigkeit und auch mit einem gehörigen Maß an Bauernschläue an die maßgeblichen Institutionen wenden, um dort zu versuchen, ihre Wünsche durchzusetzen – mit unterschiedlichem Erfolg.

Das Werk beleuchtet auch aus heutiger Sicht Kurioses, z.B. die heute kaum vorstellbare Ära, in der in Bayern Post und Bahn unter einer Verwaltung vereinigt war – was auf dem Land sich dadurch zeigte, dass der Vorstand eines Bahnhofs in Personalunion die angegliederte Postanstalt leitete und zuständig war für die Organisation des Postzustelldienstes in seinem Bezirk.

Die Publikation taucht ein in die von vielfachem Lokalkolorit durchwirkte Zeitgeschichte – mit Blick auf die Eisenbahn, aber auch auf andere Verkehrsträger (Autobahn A 94 durchs Isental, Großflughafen im Erdinger Moos), deren Geschichte gerade für Bayern so typisch ist. Lesern, die die Örtlichkeiten nicht oder nicht hinreichend kennen, bietet das Buch detailliertes Kartenmaterial.

ISBN:   978-3-00-044232-2
228 Seiten, Hardcover glänzend, Fadenheftung
Preis: 29,90 Euro + Versandkosten (Selbstverlag)
Bestellung über:
         karl-buerger@t-online.de oder telefonisch: 0 81 22 / 35 97