Die Geschichte unserer Bahn ist umfassend dargelegt in drei Büchern:

Im November 2017 erschien das von Karl Bürger verfasste Buch

München - Mühldorf - Simbach.
Glanz, Niedergang und Renaissance einer königlich bayersischen Eisenbahn 

 

In diesem Werk wird die einst als Teil einer internationalen Magistrale Paris – Wien vorgesehene Strecke intensiv beleuchtet, von ihrer Entstehung in den 1860er-Jahren bis in jüngste Zeit, in der sie als „ABS 38“ zusammen mit der Strecke Mühldorf - Freilassing wieder in das Fernstreckennetz zurückkehren soll. Und selbstverständlich werden auch sämtliche (z. T. längst stillgelegte) Zweigstrecken ausführlich gewürdigt, so auch die vergessene Dampfstraßenbahn Neuötting – Altötting. Ebenso werden die jüngeren Zweigstrecken, die Ismaninger Lokalbahn bis zu deren Mutation zur Flughafen-S-Bahn, die „Feldkirchener Güterbahn“ und die Industriebahnen entlang des Isarkanals und hinunter zum Töginger Innwerk portraitiert, bis hin zu den Projekten Erdinger Ringschluss und Walpertskirchener Spange.

 

Als Ergänzung und Fortsetzung zu diesem Werk (auch im Hinblick auf die "ABS 38") ist im Oktober 2018 das dritte Buch von Karl Bürger erschienen, das er zusammen mit Karl Bösenecker verfasst hat:
 

Die Bayerische Tauernbahn.
Landshut - Mühldorf - Freilassing


Es beleuchtet die geradezu kuriose Geschichte dieser Strecke, die im Zeitraum von 1875 bis 1908 aus sechs Teilstücken entstand und gleichsam aus diesen "zusammengeflickt" wurde.

 

Beide Werke, wie auch das erste, 2013 von Karl Bürger verfasste Buch "Von königlich bayerischen Zeiten zur S-Bahn und Flughafenbahn" (s.u.) richten sich nicht nur an Eisenbahnfans, sondern an alle, die Interesse an Verkehrsgeschichte und Verkehrspolitik haben. Freilich steht in den Publikationen die Eisenbahn im Vordergrund, aber die Bücher werfen darüber hinaus auch immer wieder den Blick auf die jeweiligen Umstände der Zeitgeschichte und es legt dar, dass es jahrzehntelang eine ganz andere Bahn als heute gab, die als staatliche Institution mit dem Selbstverständnis einer hoheitlichen Behörde handelte und auftrat.

Die Bücher "München - Mühldorf - Simbach" (ISBN 978-3-00-056474-1) und "Die Bayerische Tauernbahn" (ISBN 978-3-00-059435-9) sind im Format DIN A 4, Hardcover fadengeheftet, gehalten. Sie umfassen beide jeweils 272 Seiten, ersteres beinhaltet insgesamt 532 Abbildungen, davon 347 in Farbe. Im Buch über die Bayerische Tauernbahn sind 492 Bilder enthalten, etwa die Hälfte davon in Farbe. Beide Bücher kosten trotz ihres Umfangs und der enormen Bebilderung jeweils nur 39,90 Euro (Selbstverlag).

Bestellung per E-Mail    karl-buerger@t-online.de     oder telefonisch: 0 81 22 / 35 97

 

             Flurkarte von 1950

 

Der Autor Karl Bürger hat die Eisenbahngeschichte der Region bereits im Dezember 2013 in seinem ersten Buch "Von königlich bayerischen Zeiten ..." sehr vergnüglich geschildert:

Dieses Werk (ebenfalls im Format DIN A4, Fadenheftung, Hardcover) umfasst 228 Seiten mit 342 Abbildungen (inkl. Titel und Rücktitel), etwa zwei Drittel davon in Farbe. Von den Schwarzweiß-Aufnahmen dürften insbesondere die ältesten zur Wertigkeit ganz erheblich beitragen – sie stammen aus den Jahren 1898 – 1910.

Auch dieses Buch ist kein „typisches“ Eisenbahnbuch, nicht nur für Eisenbahnfans, sondern auch für alle, die sich für Zeitgeschichte im Allgemeinen und für Verkehrspolitik im Besonderen interessieren. Das Buch richtet sich auch an alle Bürgerinnen und Bürger, insbesondere an diejenigen, die in Gemeinden leben, die ihr Aufstreben, ihre Prosperität und ihre Lebensqualität in einer Wachstumsregion zu einem erheblichen Anteil ihren bis heute bestehenden Bahnanschlüssen verdanken, aber auch in altehrwürdigen Marktgemeinden wohnen wie Haag i. Obb. und Velden a. d. Vils, denen einst eine längst vergessene Lokalbahn den lang ersehnten und hart erkämpften Anschluss an das Schienennetz brachte. Das Buch legt gerade zu diesen Nebenbahnen, untermauert und belegt mit entsprechendem Zahlenmaterial, exemplarisch dar, warum sie im sich wandelnden Verkehrsmarkt unter den gegebenen verkehrspolitischen Bedingungen keine Chance hatten.

Auch in diesem Werk nimmt  die Eisenbahngeschichte – und nicht nur die örtliche – ihren vorrangigen Platz ein, aber das Buch wirft darüber hinaus auch immer wieder den Blick auf die jeweiligen Zeitumstände und es legt dar, dass in den „königlich bayerischen Zeiten“ das Verhältnis der abgehobenen Ministerialbürokratie zu den „Unterthanen“ sehr bürgerfern war. Zum Schmunzeln sind dabei die Passagen, in denen sich die Vertreter des Volkes „unterthänigst“ und „ehrfurchtsvollst“, aber mit beharrlicher Hartnäckigkeit und auch mit einem gehörigen Maß an Bauernschläue an die maßgeblichen Institutionen wenden, um dort zu versuchen, ihre Wünsche durchzusetzen – mit unterschiedlichem Erfolg.

Das Werk beleuchtet auch aus heutiger Sicht Kurioses, z.B. die heute kaum vorstellbare Ära, in der in Bayern Post und Bahn unter einer Verwaltung vereinigt war – was auf dem Land sich dadurch zeigte, dass der Vorstand eines Bahnhofs in Personalunion die angegliederte Postanstalt leitete und zuständig war für die Organisation des Postzustelldienstes in seinem Bezirk.

Die Publikation taucht ein in die von vielfachem Lokalkolorit durchwirkte Zeitgeschichte – mit Blick auf die Eisenbahn, aber auch auf andere Verkehrsträger (Autobahn A 94 durchs Isental, Großflughafen im Erdinger Moos), deren Geschichte gerade für Bayern so typisch ist. Lesern, die die Örtlichkeiten nicht oder nicht hinreichend kennen, bietet das Buch detailliertes Kartenmaterial.

ISBN:   978-3-00-044232-2
228 Seiten, Hardcover glänzend, Fadenheftung
Preis: 29,90 Euro + Versandkosten (Selbstverlag)
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